header
Gästebuch
Titel:
Name:
E-Mail Adresse:
Website:
Seite:
Bild für Sicherheitscode: SicherheitscodeSicherheitscode neu laden
   
 

Ingmar ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ): Geduld und Ausdauer

Hallo, bekam erst Kreatose, als nach dem Tod meiner Mutter die Streitereien anfingen und die Familie implodierte. War 55. Psychosomatisch? Weiß niemanden in der Familie. Hautarzt wußte nicht weiter, verschrieb Zinksalbe, die mir Juckreiz und Rötungen einbrachten. Es wurde immer schlimmer, ich komnte keine Strümpfe mehr tragen, keine offenen Schuhe, keine Zeitung mehr angreifen, auch kein Kassenticket. Das dauerte fast 5 Jahre. Es war zum Verzweifeln.

Erst mein Homöopath half mir weiter. Er verschrieb Stutenmilch, 4 Kapseln täglich. Beziehe ich über ein Labor in Châteauroux. Reguliert die Hautbarriere. Nehme sie jetzt seit 2 Jahren, Linderung erst nach etwa 6 Monaten. Ich spürte, wie die Haut sich langsam beruhigte. Seitdem wird es mit der Zeit besser, keine schmerzhaften Risse mehr, keine neue Verhornung.

Hände : Ich habe nachts Chirurgenhandschuhe aus Plastik getragen. Das hat die Hornchicht aufgeweicht. Dann raspeln und kremen. Die Handflächen sind jetzt ok.

Füße : Möglichst täglich ein Fußbad, raspeln, kremen. Aber nachts werde ich munter, so juckt es unter der warmen Bettdecke. Dann kratze ich mit einem Kaffelöffel, schön rund, der verletzt nicht und kreme wieder. Das hilft. Heute kann ich auch schon gleich wieder einschlafen. Es ist schon viel besser geworden, ganz gut ist es allerdings noch nicht.

Risse : da gibt es ein Gel von Urgo "Crevasses" in der Apotheke. Die schmerzhaften, oft blutenden (Infektionsgefahr) Risse verheilen binnen Stunden.

Die harte Haut rasple ich mit einer Rasierklinge, die weiche schäle ich mit einem Zestenreißer. 

Creme : Excipial Protect, die einzige die ich wirklich vertrage. Habe etliche probiert. Keine Rötungen, keine Schwellungen, keinen Juckreiz, keine Fütterung der Hornhaut, so wie mit einer Harnsäurencreme.

Die mechanische Therapie mache ich nur mehr einmal wöchentlich, 4 Kapseln nehme ich täglich immer noch brav. Die ganze Behandlung kommt relative teuer, weil ja die Kassen das nicht zahlen. Aber es gibt leider viel Schlimmeres.

Mittwoch, 04. März 2015

Lulea: So geht es einigermaßen

Bei mir sind die Füße recht stark betroffen. Gegen den Juckreiz helfen tägliche kurze Fußbäder mit Tannolact-Badezusatz, gegen die Risse vor dem Schlafengehen Füße cremen mit Tretinoid-Salbe. Gegen die Verhornung einmal in der Woche Haut abhobeln und täglich mit einer ganz feinen Bimssteinraspel nachfeilen. Ist zwar aufwändig, aber die blutenden Risse in der Haut gehen davon ganz weg.

Freitag, 04. November 2011

baandre ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ): hallo doris

Hallo Doris, ich würde sehr gerne einen Erfahrungsaustausch haben.

LG

 

Mittwoch, 07. September 2011

eugen: keratosis palmoplantaris

Hallo zusammen,

mich würde interessieren, wer die Verhornungsstörung keratosis palmoplantaris unna vörner thost auch hat. Mit zunehmenden Alter hat sich die Krankheit verschlimmert und manifestiert. Vielleicht kennt ihr Mittelchen die euch dabei etwas Linderung gebracht haben. Ich persönlich hab das Nordseewasser und den Schlick als sehr angenehm empfunden, auch wenn die Verhornung danach sehr schnell wieder kam.

Freue mich über jeden Gedankenaustausch

LG

Andreas

Mittwoch, 07. September 2011

Doris ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ): Erfahrungsaustausch
http://www.keine.de

Hallo,

ich lebe jetzt seit fast 44 Jahren mit der Verhornung von Händen und Füßen und finde es sehr interessant andere "Betroffene" außerhalb meiner Familie kennenzulernen. Meine Mutter erbte diese genetische Disposition von ihrem Vater und vererbte sie weiter an ihre drei Kinder (alle weiblich). Die Kinder von meinen beiden Schwestern und mir haben es teils. Auch bei ihnen liegt keine geschlechtsspezifische Vererbung vor.

Während ich immer recht selbstbewusst mit meinen verhornten Händen und Füßen umgegangen bin, habe ich diese Haltung an meine 15-jährige Tochter leider nicht "erfolgreich" weitervermitteln können. Allerdings hat sie eine Creme gefunden, mit der sie sehr gute Erfolge erzielt: Sie benutzt Enthornungscreme (gibt es im Drogeriemarkt von unterschiedlichen Anbietern), nachdem sie die Hornhautschichten gehobelt hat. Die Handflächen sind tatsächlich weicher und weniger gelblich in der Farbe. Ich habe diese "Therapie" auch bereits ausprobiert, bei mir entstanden jedoch (an den Händen) Schmerzen, an den Füßen zeigte sich hingegen auch, dass die Verhornung sich verlangsamte und die Fußsohlen (langfristig) geschmeidiger wurden.

In meinen Kindertagen haben meine Schwestern und ich an einigen Therapieversuchen teilgenommen (auch homöopathischer Art), aber langfristig gab es keine Erfolge.

Ich hätte noch Vieles zu erzählen, belasse es aber erst einmal dabei. Über einen Austausch mit Euch würde ich mich sehr freuen!

Mit vielen Grüßen aus dem Norden

Doris

 

Mittwoch, 06. Juli 2011

 

Nummer anzeigen << Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Weiter > Ende >>Seite 4 von 9
Powered by Phoca Guestbook