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In den ersten Monaten haben wir unsere Tochter wie alle Säuglinge in ihrem Alter eingecremt. Nach dem Auftreten der Hornschicht hat unser Prof. Dr. Küster zum vermehrten Eincremen geraten. In dieser frühen Phase benutzten wir nur Melkfett, da sie ihre Hände wie alle Kinder oft in den Mund nimmt.

Die eigentliche Pflege fing erst an, als die Flächen komplett zugewachsen waren. Mit einem Bimsstein tragen wir die oberste Hornschicht einmal wöchentlich in der Badewanne, nachdem sie gut aufgeweicht ist, ab. Für unser Kind ist diese Prozedur sehr unangenehm, zumal sie nicht versteht um was es geht. Sie sträubt sich sehr dagegen und schreit immer dabei. 

 

Uns tut es in der Seele weh unsere Tochter so zusehen. Mit zunehmendem Alter wird es immer schwieriger. Es ist jedoch notwendig, da sie ihre Hände immer noch oft in den Mund nimmt. Dadurch weicht die Haut auf und bildet somit auch keine glatte, sondern eine fransige Oberfläche. Das stört sie selbst und sieht auch nicht gut aus. Die abstehende Haut schneiden wir vorsichtig mit einer Nagelschere zurück.

Nun verwenden wir auch eine Lotion mit 3%igem Harnstoffgehalt. Eine höhere Dosis können wir noch nicht verwenden, weil sie ja ihre Hände noch in den Mund nimmt. Zur weiteren Pflege haben wir schon mal eine Hornhaut-Raspel verwendet, bei der sich aber herausgestellt hat, dass diese sehr unhandlich ist. Man rutscht leichter ab und kann so auch die gesunde Haut verletzen, die dann natürlich gleich blutig ist. Vielleicht ändert sich das jedoch mit der Zeit, wenn unsere Tochter begreift, was mit ihr geschieht und somit auch ruhig sitzen bleibt.

Hand 

 

Eine Hornhautschabe ist zu diesem Zeitpunkt ebenfalls nicht sehr sinnvoll, da die Hornschicht noch nicht sehr dick ist und auch hier eine Verletzungsgefahr besteht. Nicht zu empfehlen sind hochkonzentrierte Salzylsäuresalben, da diese zu einer starken Aufweichung der Verhornung, einer Mazeration, mit einem unansehn-lichen äußeren Bild führen.

Je mehr unser Kind anfing zu laufen, umso mehr machten wir uns auch Gedanken um das richtige Schuhwerk. Wir empfehlen Schuhe der Marke „Geox“. Sie sind luftdurchlässig wodurch die Füße nicht nässen und auch keine Geruchsbildung entsteht. Ich trage diese Schuhe nun auch selbst und kann den hohen Tragekomfort nur bestätigen. Dies ist keinesfalls eine Schleichwerbung, aber zurzeit eben der einzige Schuh, der Abhilfe bei unserem Problem schafft. Sollte jemand andere Erfahrung bzw. Tipps zur Pflege der PPK haben, wäre ich für weitere Informationen sehr dankbar. Bitte teilen sie mir diese doch bitte umgehend mit.

 

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