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8. - 16. Monat PDF Drucken E-Mail

 

Mit zunehmender Belastung wächst nun auch die Hornschicht weiter zu.
Bereits mit 8 Monaten sind die Flächen komplett zugewachsen. Eine Beeinträchtigung des Bewegungsablaufes ist jedoch nicht zu erkennen.
Da die Krankheit nun weit ausgebrochen ist, werden wir auch von Mitmenschen darauf angesprochen. Optisch fällt es nur Wenigen auf, wer jedoch die Hände berührt empfindet sie als rau. Wir haben uns entschlossen, im Gegensatz zu meiner Familie früher, offen auf Fragen zu antworten.

So können wir unserer Tochter schon einige Fragen im späteren Leben abnehmen und stoßen damit auch auf positive Reaktionen. Meistens wird die Erkrankung von Außenstehenden, nach kurzer Erklärung, als völlig harmlos abgetan. Wir werden auch versuchen unserem Kind diese offene Umgangsart beizubringen.

Ab dem 12ten Monat scheint auch unsere Tochter selbst bemerkt zu haben, dass sie etwas an Händen und Füssen stört.
Hand 

 

Sie fängt nun an, sich die manchmal abstehende Haut abzuziehen. Wir cremen Hände und Füße nun vermehrt mit Melkfett ein, damit die Haut geschmeidig bleibt. An den Füssen haben wir festgestellt, dass diese nun durch die vermehrte Belastung (unsere Tochter läuft nun alleine) sehr schnell zugewachsen ist. Die Hornhaut ist hier auch sehr dick und fängt an den Beugstellen (Zehen) an einzureißen. Das sieht sehr wund und schmerzhaft aus.

Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass die Hornhaut nach nur einem Tag wieder zuwächst und daher auch nur so lange schmerzhaft ist. Unsere Tochter zeigt in dieser Phase immer ein verändertes, unsicheres Gangbild.

Außerdem ist uns aufgefallen, dass sie sich im Falle eines Sturzes mit der Handoberfläche und nicht mit der Handinnenfläche abfängt. Vielleicht ist das nur eine Eigenart unseres Kindes, oder sie empfindet den Aufprall auf der Handinnenfläche als unangenehm oder sogar schmerzhaft. Sie ist jedoch noch nicht so sprachgewandt, dass sie uns das mitteilen könnte. 
 

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